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Kirchberger Dialog

Wirtschaft trifft Sozialunternehmen

Führungskräfte aus Wirtschaft und Sozialunternehmen kamen im Kloster Kirchberg zum Thema „Potenzial entfalten! Neurowissenschaft und Praxis“ zusammen. 

Treffpunkt „Entspannung“: Kloster Kirchberg bei Sulz am Neckar
Kloster Kirchberg
Unter Anleitung des Profitänzers Potenzial entfalten
Eric Gauthier mit Teilnehmern
„Belohnen wirkt“, so Prof. Elger, Neurowissenschaftler
Prof. Christian Elger
Mit Eric Gauthier Potenzial entfalten

Tanzen, trommeln, in Neues eintauchen – die Veranstaltung Kirchberger Dialog vom 27.1. bis 29.1.2014 war ein voller Erfolg. Die Tagung, jährlich organisiert von der BruderhausDiakonie, der Samariterstiftung und weiteren Partnern, lädt Führungskräfte im historischen Kloster zur Weiterbildung und zum Austausch zu verschiedenen Themen ein.

Referent Eric Gauthier, Choreograf und künstlerischer Leiter der Gauthier Dance Company, inspirierte alle 60 Teilnehmer. Neue, ungewöhnliche Wege, abseits des klassischen Balletts, haben Gauthiers Dance Company den internationalen Erfolg gebracht. Jede Aufführung ist ein Novum, jede Vorstellung auf Monate im Voraus ausgebucht.

Querdenken ist positiv

Er verriet den Führungskräften, wie er aus 800 internationalen Spitzentänzern innerhalb eines Tages die zwei besten für sein Ensemble herausfiltert. Und schließlich sein Erfolgsgeheimnis: ein gut funktionierendes Team zu gestalten aus 16 Profitänzern – alle Individualisten. 

Stefan Glasmeyer, Geschäftsführer der LEWA GmbH, war beeindruckt: „Eric Gauthier lebt Leadership durch Leidenschaft. Ich nehme mit“, sagte er, „dass man immer wieder die normalen Denkmuster verlassen sollte, dass Querdenken etwas Positives ist.“

Belohnungen wirken motivierend

Neurowissenschaftler Professor Christian Elger verknüpfte aktuelle Erkenntnisse aus der Hirnforschung mit der Praxis des Arbeitsalltags: So bewirkten Bonuszahlungen für Mitarbeiter weitaus weniger als unerwartete Belohnungen, erklärte er den Führungskräften. Wertschätzung für besondere Leistungen erzeuge ein gutes Gefühl – verankert im Gehirn – Mitarbeiter seien dadurch motiviert für ihre Arbeit.  

Neue Ideen brauchen eine Inkubationszeit

Diplom-Designerin Antje Holzwarth lehrte die Kirchberger Dialog-Teilnehmer strukturiert Neues zu gestalten – und zwar in verschiedenen Phasen. Wichtig sei die Phase der Inkubation, eine Zeit des Reifens. In dieser Phase verarbeite das Unterbewusstsein alle ersten Informationen und Ideen. Erst zu einem etwas späteren Zeitpunkt sei es sinnvoll, am geplanten Vorhaben weiter zu arbeiten. 

Im Gehen denken

Bei einem Spaziergang mit Hund lernten die Teilnehmer die Form des Dialogspaziergangs kennen. Pfarrer Matthias Gössling, geistlicher Leiter des Kloster Kirchbergs, führte ein, wie bewegtes Lernen funktioniert. Für mehr ugga-ugga – mehr Bewegung und gesunde Ernährung – im Leben plädierte  der Schweizer Roger Grolimund. Er demonstrierte sein Konzept, jüngere Zielgruppen erfolgreich von Ideen zu überzeugen.

Unter Anleitung von Dierk Zaiser, Professor an der Musikhochschule Trossingen, entfalteten die Teilnehmer beim Trommelbau und -spielen ihr kreatives Potenzial. Teilnehmerin Andrea Müller, vom Unternehmen beratung.dienstleistung.vertrieb., möchte die neu aufgenommenen Impulse mit in den Arbeitsalltag nehmen. „Meine Blickweise hat sich verändert“, erklärte Thomas Stäbler, leitender Mitarbeiter der BruderhausDiakonie: „Ich fand den Austausch mit anderen Führungskräften bereichernd.“

 

Fotos: BruderhausDiakonie

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