Basierend auf dem Leitbild der Stiftung sowie den Vorgaben von EMAS, bekannt als EU-Öko-Audit, und Grünem Gockel, dem Umweltsiegel der Evangelischen Landeskirche, engagieren sich seit Jahren Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Einrichtungen der BruderhausDiakonie verstärkt für Umweltschutz. Um dieses Vorgehen noch wirksamer umzusetzen, hat die BruderhausDiakonie die 17 globalen Nachhaltigkeitsziele der Agenda 2030 in den Blick genommen und setzt ausgewählte Ziele sukzessive strategisch um; aktuell das SDG 12, nachhaltiger Konsum und nachhaltige Produktion.

Umweltschutz können alle leisten

Die Sustainable Development Goals (SDGs), 2015 von der Generalversammlung der Vereinten Nationen verabschiedet, sind weltweit Richtschnur – für Unternehmen sowie für Bürgerinnen und Bürger. Um nachhaltiges umweltbewusstes Wirtschaften und Arbeiten in der Stiftung wirksam werden zu lassen, können sich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beteiligen, ebenso auch Bewohnerinnen und Bewohner. Wer Interesse hat, kann Ideen zum Thema Nachhaltigkeit einbringen. Eine Arbeitsgruppe wertet Ideen aus, ausgewählte Projekte können eine finanzielle Förderung von bis zu 50 Prozent erhalten.

Andere vom Umweltschutz überzeugen

BeeD heißt das Projekt der Altenhilfe Reutlingen. In Zusammenarbeit mit einem Imker haben Teams der Seniorenzentren in Reutlingen-Markwasen und Reutlingen-Betzingen Bienenkästen aufgestellt und die Umgebung bienenfreundlich gestaltet. Mit gemeinsamer Bewirtschaftung der Bienenkästen von Schulen, Albverein und Ehrenamtlichen kann pädagogisch gearbeitet werden und generationenübergreifende Quartiersarbeit entstehen.

Ihre Erfahrungen bei der Umsetzung des Nachhaltigkeitsmanagements in der BruderhausDiakonie schildern der Fachliche Vorstand, Dr. Tobias Staib, und der Leiter Prozesse und Umwelt, Benjamin Scharf, in einem Artikel der Zeitschrift Altenheim, Ausgabe 10/2021. Beide sind sich einig: „Es ist wichtig, überhaupt erstmal einen ersten Schritt in Richtung Nachhaltigkeit zu gehen.“