Betriebsintegrierte Arbeit und Bildung

Beschäftigte sollen mehr wählen können.
Zum Beispiel sollen sie in der Werkstatt oder auch in Firmen arbeiten können.
Darum gibt es eine Idee.
Die Idee heißt BiA.
BiA ist kurz für:
Betriebsintegrierte Arbeit und Bildung.

Dabei hilft BiA:

So können Beschäftigte auf
dem allgemeinen Arbeitsmarkt anfangen:

Vielleicht will ein Beschäftigter aber wieder
in der Werkstatt arbeiten.
Dann soll er ohne Probleme wieder
in der Werkstatt arbeiten können.

Firma Intego

Die BruderhausDiakonie hat eine Firma.
Die Firma heißt: Intego gGmbH.
In der Firma arbeiten Menschen
mit und ohne Behinderung zusammen.
Einer von 3 Mitarbeitern bei Intego hat
eine schwere Behinderung.
Intego will:
Menschen mit Behinderung sollen
auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten.
Das bedeutet zum Beispiel:
Sie bekommen mehr Lohn als in der Werkstatt.
Bei Intego können Menschen mit Behinderung zur Probe arbeiten.

Für Intego ist wichtig:

Menschen mit Behinderung sollen bei Intego
eine gute Arbeit finden.

Intego gibt es in Reutlingen und
Villingen-Schwenningen.

Das können Sie bei Intego machen:

ACheck

In Firmen und Einrichtungen gibt es
viele elektrische Geräte.
Zum Beispiel Kopierer oder Kaffee-Maschine.
Die Geräte muss man immer wieder prüfen.
Die Prüfung nennt man: ACheck.
Dann gibt es keine Unfälle mit den Geräten.
Die Mitarbeiter von Intego prüfen die Geräte.

Das machen Sie als Mitarbeiter von Intego hier:

Behälterwaschzentrum

Das Behälterwaschzentrum gehört
zur Firma Elring Klinger.
Die Firma ist in Dettingen an der Erms.
Die Mitarbeiter im Behälter-Waschzentrum waschen Behälter.

Das machen Sie als Mitarbeiter von Intego hier:

Café Ikarus

Intego hat ein Café in Münsingen-Buttenhausen.
Das Café heißt Café Ikarus.
Im Café werden Getränke und Essen für Besucher angeboten.

Das machen Sie als Mitarbeiter von Intego hier:

CAP-Lebensmittelmarkt

Intego hat einen Supermarkt.
Der Supermarkt heißt: CAP-Lebensmittelmarkt.
Er ist in Reutlingen.
Dort kann man Essen und Getränke kaufen.
Zum Beispiel Obst, Gemüse, Käse und Milch.

Das machen Sie als Mitarbeiter von Intego hier:

Digitalisierungs-Service

Im Digitalisierungs-Service arbeiten wir
am Computer.
Wir bekommen Zettel von Auftrag-Gebern.
Zum Beispiel Akten oder Zeichnungen.
Die Zettel scannen wir ein.
Das heißt: Die Zettel kann man dann
am Computer ansehen und bearbeiten.

Das machen Sie als Mitarbeiter von Intego hier:

Garten-Bau und Garten-Pflege

Wir kümmern uns um Gärten.
Zum Beispiel von Firmen.
Wir bauen auch neue Gärten.

Sie können im Garten-Bau mitarbeiten.
Das machen Sie als Mitarbeiter von Intego hier:

Sie können in der Garten-Pflege mitarbeiten.
Das machen Sie als Mitarbeiter von Intego hier:

Nummern-Schilder machen

Wir machen Nummern-Schilder für Fahrzeuge.
Zum Beispiel für Autos oder Lkw.
Die Mitarbeiter machen die Nummern-Schilder schnell.
Die Nummern-Schilder kosten wenig Geld.
Wir machen die Nummern-Schilder in Langenau.
Langenau ist im Alb-Donau-Kreis.

Das machen Sie als Mitarbeiter von Intego hier:

Telefon- und Ersatzteil-Service

Wir machen Telefon-Service.
Das heißt:
Wir helfen Kunden,
wenn sie ein Problem oder eine Frage haben.

Das machen Sie als Mitarbeiter von Intego hier:

KoBV

Wir bereiten junge Menschen mit Behinderung auf eine Arbeit vor.
Das nennt sich: Kooperative berufliche Bildung und Vorbereitung auf den allgemeinen Arbeitsmarkt.
Kurz nennt man das: KoBV.
Alle Teilnehmer sind unter 25 Jahre alt.
Das Ziel von KoBV ist:
Menschen mit Behinderung sollen
auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt arbeiten.

An 3 Tagen in der Woche sind die Teilnehmer
in einer Firma.
In der Firma lernen Sie
verschiedene Arbeits-Bereiche kennen.
An 2 Tagen in der Woche sind die Teilnehmer
in einer Berufs-Schule.
In der Berufs-Schule lernen sie,
was für Ihre neue Arbeit wichtig ist.

Mitarbeiter vom Integrations-Fachdienst reden mit Firmen.
Die Mitarbeiter beantworten Fragen
von den Firmen.
Zum Beispiel:

Wer kann bei KoBV mitmachen?

Sie dürfen nicht auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt gearbeitet haben.
Sie müssen einen Abschluss bei einer berufsvorbereitenden Einrichtung haben.
Oder Sie haben eine Förderschule besucht.

Bei KoBV arbeitet die BruderhausDiakonie zusammen mit der Firma Habila.
Die Agentur für Arbeit gibt Geld für KoBV.
Alle Teilnehmer haben eine Sozialversicherung.
Das heißt:
Sie bekommen Geld für Ihre Versicherungen.
Zum Beispiel die Renten-Versicherung.

Der Text in Leichter Sprache ist von:
© Büro für Leichte Sprache,
Lebenshilfe für Menschen
mit geistiger Behinderung Bremen e.V., 2019.

Die Bilder sind von:
© Lebenshilfe für Menschen
mit geistiger Behinderung Bremen e.V.,
Illustrator Stefan Albers, Atelier Fleetinsel, 2013.

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