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Wohnangebot mitten im Ort

Erweiterung des Angebotes für psychisch Erkrankte in Laichingen

Das „Wohnhaus Laichinger Mitte“ der Sozialpsychiatrischen Hilfen Alb-Donau schafft Wohnmöglichkeiten für 20 Personen. Am Donnerstag, 10. Oktober, war die feierliche Eröffnung.

In Laichingen wurde das neue Wohnhaus feierlich eröffnet.

In Laichingen wurde das neue Wohnhaus feierlich eröffnet.

Die beiden Häuser liegen zentral in Laichingen

In der Gartenstraße 9 und 9/1 in Laichingen haben die Sozialpsychiatrischen Hilfen der BruderhausDiakonie das „Wohnhaus Laichinger Mitte“ gebaut. Die beiden miteinander verbundenen Gebäude bieten Wohnraum für insgesamt 20 Menschen mit psychischer Erkrankung – in günstiger Lage genau gegenüber dem Unterstützungszentrum Laichingen.

„Das Wohnangebot richtet sich an psychisch erkrankte Menschen aus der Region Laichingen, die nicht ohne Unterstützung in der Stadt leben können“, erläutert Gudrun Reuther, die Leiterin der Sozialpsychiatrischen Hilfen Alb-Donau.

Bei der Eröffnungsfeier im benachbarten Evangelischen Gemeindehaus sprachen der Laichinger Bürgermeister Klaus Kaufmann und Heiner Scheffold, Erster Landesbeamter des Alb-Donau-Kreises, sowie von der BruderhausDiakonie der Kaufmännische Vorstand Rainer Single und die Leiterin der Sozialpsychiatrischen Hilfen Alb-Donau, Gudrun Reuther.

Der Architekt Christopher Schenk übergab den symbolischen Schlüssel und die Pfarrer Karl-Hermann Gruhler von der evangelischen sowie Georg Egle von der katholischen Kirchengemeinde spendeten den Segen.

Stationäres und ambulant betreutes Wohnen

In einem der beiden Häuser sind Wohngemeinschaften eingerichtet, deren künftige Bewohner Unterstützung rund um die Uhr erhalten. Im anderen Haus befinden sich Einzelappartements für Personen, die keine Vollversorgung brauchen und – mit ambulanter Unterstützung – selbstständig leben können. Damit deckt das Wohnangebot der Sozialpsychiatrischen Hilfen Alb-Donau der BruderhausDiakonie ein breites Spektrum an Wohn- und Betreuungsmöglichkeiten ab. Sie erlauben eine individuelle, auf den Bedarf der einzelnen erkrankten Person passend zugeschnittene Unterstützung.

Einbindung ins Unterstützungszentrum und in die Stadt

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Gartenstraße 9 und 9/1 sowie der Gartenstraße 10 bilden ein gemeinsames Team am Standort Laichingen. Das erlaubt eine enge Zusammenarbeit zwischen den Wohnbereichen und den Angeboten zur Tagesgestaltung in der Gartenstraße 10. „Das Wohnangebot in Laichingen ist eingebunden in das Unterstützungszentrum“, betont Senta Fezer, die für den nördlichen Alb-Donau-Kreis zuständige Regionalleiterin der Sozialpsychiatrischen Hilfen Alb-Donau, „und wir setzen uns dafür ein, dass die von uns betreuten Menschen auch an den Angeboten in der Stadt teilnehmen können und sich hier zuhause fühlen.“

Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten

Ein Teil der Bewohnerinnen und Bewohner des „Wohnhauses Laichinger Mitte“ arbeitet tagsüber in einer Werkstatt für behinderte Menschen. Diejenigen, die das wegen ihrer Erkrankung nicht können, nutzen die Möglichkeiten zur Beschäftigung und zur Tagesstrukturierung, die sich in den Gruppen- und Werkräumen in der gegenüberliegenden Gartenstraße 10 bieten.

Wohngemeinschaften und Einzelappartements

Im Gebäudeteil 1 des Wohnhauses Laichinger Mitte sind zwei Wohnungen, in denen jeweils vier Personen in Einzelzimmern leben, sowie eine weitere Wohnung mit zwei Einzelzimmern, die sich auch für ein Paar eignet. Alle Wohnungen haben einen gemeinsam genutzten Wohn- und Essbereich, außerdem Hauswirtschafts-, Wäsche- und Lagerräume. Dazu kommen Büro- und Besprechungsräume für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Im Gebäudeteil 2 gibt es acht Einzelappartements mit jeweils einem Sanitärbereich und einer Küche sowie ein Appartement für zwei Personen, in dem auch ein Paar wohnen kann. Das gesamte „Wohnhaus Laichinger Mitte“ ist barrierefrei, die Appartements im Erdgeschoss zudem rollstuhlgerecht.

 

Foto: SÜDWEST PRESSE/Peter Schumann; Florian Surek

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