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Jubiläumsspende

Rotarier engagieren sich für Integration

Aus Anlass ihres 50-jährigen Bestehens helfen die Rotarier mit einer Spende über 15.000 Euro Geflüchteten in Reutlingen beim Einstieg in Ausbildung und Beruf.

Freude über die Spende des Rotary-Clubs.

Konkrete Hilfe

Eine 15.000-Euro-Spende übergaben Stephan Schlensog, künftiger Präsident des Rotary Clubs Reutlingen-Tübingen-Nord, sowie Gemeindienstbeauftragte Gabriele Sonntag und Schatzmeister Wolfram Grupp der Förderstiftung für Bildung und Beruf der BruderhausDiakonie. „Anlässlich unseres 50. Club-Jubiläums wollen wir ganz konkret Geflüchtete in Reutlingen beim Einstieg in Ausbildung und Beruf unterstützen“, erklärte Gabriele Sonntag. „Das ist die beste Voraussetzung dafür, dass die Menschen hier ankommen.“

Anstiften zur Ausbildung

Die Förderstiftung für Bildung und Beruf unterstützt Projekte der BruderhausDiakonie, die jungen Menschen, die Unterstützung brauchen, eine Berufsausbildung ermöglichen. Davon profitieren seit einigen Jahren auch geflüchtete Jugendliche – etwa im Projekt „Berufsorientierung und Training von sozialen Kompetenzen“ des Fachdiensts Jugend, Bildung, Migration oder in der Sprachwerkstatt des Ausbildungsverbunds der BruderhausDiakonie. In beiden Projekten lernen Geflüchtete die Sprache und erwerben zugleich berufliche Vorkenntnisse. Denn der Einstieg in die Arbeitswelt gelingt nur mit ausreichenden Deutschkenntnissen.

Sprache ist der Schlüssel für Integration

„Die Koppelung von Sprachunterricht und Ausbildungsvorbereitung ist ein Erfolgsmodell“, betonte Norbert Ziegelmüller. Der Projektleiter der Sprachwerkstatt des Ausbildungsverbunds bedankte sich gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden der Förderstiftung für Bildung und Beruf, Pfarrer Lothar Bauer, sowie der Sozialpädagogin Barbara Seeber und drei Geflüchteten aus Afghanistan für die Spende. „Die Sprachlehrerin wird seit drei Jahren von der Förderstiftung für Bildung und Beruf finanziert“, berichtete Lothar Bauer. „Dass die Rotarier die Stiftung dabei unterstützen, ist sehr wertvoll.“

Positiv in die Gesellschaft wirken

Der künftige Rotarier-Präsident Stefan Schlensog beschrieb den jungen Erwachsenen aus Afghanistan die rotarische Idee: „Unser Club ist letztes Jahr fünfzig geworden“, informierte er. Rotarier seien einem toleranten Weltbild sowie zeitlosen ethischen Normen verpflichtet und wollten positiv in die Gesellschaft wirken. „Mit der Jubiläumsspende unterstützen wir Bildungsprojekte, die die Chancen Einzelner erhöhen und die Gesellschaft insgesamt stärken.“

 

Personen auf dem Foto von links nach rechts:

Barbara Seeber, Bakhshi Mahdi, Norbert Ziegelmüller, Safari Dawood, Gabriele Sonntag, Bakhtyar Mangal, Lothar Bauer, Stefan Schlensog, Wolfram Grupp.

Foto: BruderhausDiakonie

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