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Gustav Werner Weg

Der Gustav Werner Wanderweg folgt den Spuren des Gründers der BruderhausDiakonie. Am 14. Februar 1840 zog Gustav Werner mit zehn Kindern und zwei Mitarbeiterinnen zu Fuß von Walddorf – heutiger Ortsteil von Walddorfhäslach – nach Reutlingen, um sich ganz seiner diakonischen Arbeit zu widmen.

Gustav Werner und seine Hausgenossenschaft ermöglichten Menschen im ganzen Land Teilhabe an Heimat, Bildung und Arbeit. Der Weg hat eine Gesamtlänge von rund 47 Kilometern. Verzichten Wanderer auf Etappe 1 a – Gniebel - Rübgarten – beträgt die Länge 39 Kilometer.

Die Strecke ist barrierefrei, also auch für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer sowie Menschen mit geistiger Behinderung geeignet. Das Besondere daran: Menschen mit Behinderung haben die acht Etappen mitgeplant und getestet.

Die BruderhausDiakonie übernimmt keine Haftung für die Aktualität der Informationen, zum Beispiel kurzfristige Baustellen und ggf. Forstarbeiten.

Über den Gustav Werner Weg

Wegbeschreibung

Der landschaftlich reizvolle Gustav Werner Wanderweg führt durch das Neckartal und die Ausläufer der Schwäbischen Alb. Historische Stätten und moderne Einrichtungen der BruderhausDiakonie bilden die Etappenziele.

Startpunkt ist die Walddorfer Kirche in Walddorfhäslach. Dort wirkte der Stiftungsgründer von 1834 bis 1840 als Vikar, bevor er sich zu Fuß auf den Weg nach Reutlingen machte und das Bruderhaus gründete. Von Walddorfhäslach führen acht Etappen bis zum historischen Krankenhäusle in der Reutlinger Innenstadt.

Im heutigen Gustav Werner Forum, dem roten Backsteingebäude auf dem Reutlinger Kulturplatz, hatte Gustav Werner seinen Alterssitz.
Eine Ausstellung im Gebäude informiert über die Geschichte des Bruderhauses, über den Gründer der heutigen BruderhausDiakonie, seine Unterstützerinnen und Unterstützer.
Sein Lebenswerk, seine Verbindung zu Wilhelm Maybach und Gottlieb Daimler, ist ein wichtiger Teil württembergischer Industrie- und Diakoniegeschichte.

Etappen

Hinweise zum Weg

Beschaffenheit

Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrer haben den Gustav Werner Weg getestet. Dieser verläuft vornehmlich auf asphaltierten Straßen oder flach gepflasterten Bürgersteigen. Ausnahmen werden beschrieben. Der Weg ist zumeist eben oder geht leicht bergab oder bergauf. An manchen Stellen sind die Steigungen oder das Gefälle etwas größer, auch darauf weisen die Wegbeschreibungen hin. Rollstuhlfahrerinnen und Rollstuhlfahrern wird empfohlen, eine Begleitperson mitzunehmen.

Beschilderung

Unter Etappen finden Sie ausführliche Wegbeschreibungen mit Überblicks- und Detailkarten, anhand derer Sie sich orientieren können.

Bürgersteige

In der Regel handelt es sich um Bürgersteige mit einer Breite von etwa 1,50 Metern. Bei der Planung des Wanderwegs wurde darauf geachtet, dass Bordsteine an Straßenübergängen ausreichend abgeflacht sind. Die wenigen Ausnahmen sind in den Wegbeschreibungen der einzelnen Etappen vermerkt; hier finden Sie auch Hinweise auf Ausweichmöglichkeiten für Rollstuhlfahrerinnen und -fahrer.

Infrastruktur

Alle Wegbeschreibungen enthalten Anfahrtswege, Parkplätze, Sanitäranlagen und Versorgungsmöglichkeiten.

Rastplätze

Parkbänke sind in den Wegbeschreibungen ausgewiesen.

Streckenlänge

Die Länge der Streckenabschnitte variiert zwischen 2,3 und rund elf Kilometern. Die jeweilige Streckenlänge ist vor jedem Abschnitt angegeben.

Verkehr

In der Regel handelt es sich bei den Streckenabschnitten außerhalb von Ortschaften um Feldwege, die nur für den landwirtschaftlichen Verkehr freigegeben sind. Innerörtliche Abschnitte verlaufen überwiegend in ruhigen Wohngebieten, entlang an Straßen mit einer zulässigen Höchstgeschwindigkeit von 30 km/h. Ausnahmen finden Sie in den einzelnen Wegbeschreibungen.

An- und Abreise per ÖPNV

Die Reutlinger Stadtverkehrsgesellschaft (RSV) sowie angeschlossene Busunternehmen bieten auf allen Linien Niederflurbusse an, die für einfache Rollstühle zugänglich sind. Diese Busse sind überwiegend auch mit Rampen ausgestattet, darunter sämtliche Busse der Linien 3, 31 und 33 (Reutlingen - Pliezhausen - Walddorfhäslach). Fahrerinnen und Fahrern elektrischer Rollstühle wird empfohlen, im Vorfeld einer Tour den Fahrdienst der RSV zu informieren, wann der Bus genutzt werden soll (montags bis freitags unter Telefon 07121 943023).

Bei der Planung ist zu beachten, dass das Reutlinger Verkehrsnetz strahlenförmig von der Stadtmitte aus verläuft. Es gibt also keine Querverbindungen, die Fahrt vom Etappenziel zurück zum Ausgangspunkt führt teilweise über die Reutlinger Stadtmitte und nimmt deshalb entsprechend mehr Zeit in Anspruch. In jeder Etappenbeschreibung ist angegeben, welche Linie vom Etappenziel zum Ausgangspunkt beziehungsweise nach Reutlingen zurückfährt und wie viel Zeit für die Fahrt eingeplant werden muss.

Weitere Informationen über Fahrpläne und Tarife finden Sie auf der Website des Verkehrsverbunds Neckar-Alb-Donau unter www.naldo.de. Hier besteht auch die Möglichkeit, ein Handyticket „Touch&Travel“ online zu erwerben.

Kontakt

Sabine Steininger Leitung Stiftungsmanagement Kommunikation BruderhausDiakonie
Stiftung Gustav Werner und Haus am Berg

Ringelbachstraße 211
72762 Reutlingen

Telefon 07121 278-917
Fax07121 278-995

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