Diakonie und Umweltschutz

Artenvielfalt fördern rund ums Reutlinger Seniorenzentrum

Zwei Männer und ein Mädchen bei der Gartenarbeit.
In generationen- und verbandsübergreifender Zusammenarbeit entsteht Artenvielfalt.

Der Garten des Seniorenzentrums am Markwasen ist einer von 1000 Gärten, die naturnaher und insektenfreundlich gestaltet werden.

Mitarbeitende von Naturschutzbund (NABU) und BruderhausDiakonie trugen an einem Nachmittag im Dezember an einigen Stellen im Garten des Reutlinger Mutter Werner Heims die Grasnarbe ab, um Pflanzbeete für Lavendel zu schaffen. Lavendel ist eine bei Insekten beliebte Blühpflanze und verströmt zudem einen angenehmen Duft. Die Grüne Gruppe der BruderhausDiakonie hat heimische Gehölze an einem kleinen Hang eingesetzt. Im Sommer entsteht dort ein Eldorado für Vögel und Insekten, die zwischen den Blättern Unterschlupf und Nahrung finden. Eine neu angelegte Sandgrube, wie ein Trichter gestaltet, und ein Altholzstapel werden in der warmen Jahreszeit für Wildbienen zur Brutstätte. Den Bewohnerinnen und Bewohnern des Seniorenzentrums bietet diese naturnah gestaltete Umgebung die Möglichkeit, Tiere zu beobachten und sich an ihnen zu erfreuen. 

Der bisher bereits vielfältig gestaltete Garten des Seniorenzentrums am Markwasen wird durch diese Gemeinschaftsaktion von NABU Reutlingen und BruderhausDiakonie noch naturnaher und insektenfreundlicher. Ermöglicht hat das Projekt eine Förderung durch die Deutsche Postcode Lotterie. Das Förderprojekt 1000 Gärten, eine Partnerschaft zwischen Diakonie Deutschland und Nabu, ist eine bisher einmalige Zusammenarbeit zwischen einem Sozial- und einem Umweltverband.  

Informationen zum Seniorenzentrum am Markwasen

Informationen zum Umweltmanagement