BruderhausDiakonie auf dem Weg zur Klimaneutralität
Die BruderhausDiakonie plant bis 2035 treibhausneutral zu wirtschaften. Das Klimaschutzkonzept der Stiftung enthält zahlreiche Umweltschutzmaßnahmen.
Die BruderhausDiakonie versteht die Bewahrung der Schöpfung als Teil ihres diakonischen Auftrags. Ziel des Umweltmanagements ist es, die CO₂-Emissionen des Unternehmens schrittweise deutlich zu reduzieren und bis 2035 weitgehend treibhausgasneutral zu wirtschaften. Um dieses Ziel zu erreichen, hat die Stiftung ein Klimaschutzkonzept entwickelt. Es enthält zahlreiche Maßnahmen in den Bereichen Immobilien, Mobilität, Beschaffung, Energie und Umweltbildung. Das Klimaschutzkonzept ist das Ergebnis einer breit angelegten Beteiligung. Mitarbeitende in den Regionen sowie in der Hauptverwaltung in Reutlingen, interne Fachleute und externe Expertinnen und Experten haben daran mitgewirkt. „Klimaschutz ist für uns Ausdruck gelebter Nächstenliebe gegenüber heutigen und künftigen Generationen“, betont Dr. Tobias Staib, Vorstandsvorsitzender und Fachlicher Vorstand der BruderhausDiakonie.
Ausbau von erneuerbaren Energien und E-Mobilität fördern
Ein Schwerpunkt des Klimaschutzkonzepts liegt auf dem Ausbau von erneuerbaren Energien und klimafreundlicher Mobilität. Dazu gehören Photovoltaik und E-Mobilität. Bis Ende 2025 wurden auf den Gebäuden der BruderhausDiakonie PV-Anlagen mit etwa 3.000 kWp installiert, die jährlich rund 3 GWh Strom erzeugen und damit etwa 1.000 Haushalte nachhaltig versorgen können. Parallel wird die Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge ausgebaut. An verschiedenen Standorten gingen bereits über 90 Ladepunkte in Betrieb, die Mitarbeitenden sowie Klientinnen und Klienten klimafreundliche Mobilität ermöglichen.
Energie- und Stromverbrauch reduzieren, energetische Sanierung vorantreiben
Das Konzept setzt auch einen Fokus auf die energetische Sanierung von Gebäuden, die nachhaltige Beschaffung von Gebrauchsgütern und die Reduzierung von Heizenergie- und Stromverbrauch. Darüber hinaus werden Ernährungsangebote und IT-Ausstattung in den Blick genommen, um die gesamte Organisation treibhausgasneutral auszurichten. Die breite Beteiligung der Mitarbeitenden war für die Erstellung des Klimaschutzkonzepts entscheidend. Sie sorgt nicht nur für vielfältige Ideen, sondern auch für eine hohe Identifikation. „Das Klimaschutzkonzept ist kein Papier für die Schublade, sondern eine Arbeitsgrundlage, die wir gemeinsam umsetzen werden“, erklärt Benjamin Scharf, Leitung der Stabsstelle Umwelt. Mit dem Klimaschutzkonzept zeigt die BruderhausDiakonie, wie diakonische Verantwortung, gesellschaftliches Engagement und konkrete ökologische Maßnahmen Hand in Hand gehen können. Erfahren Sie im Magazin “Neue Caritas” mehr über das Klimaschutzkonzept der BruderhausDiakonie.
Foto im Detail:
Dr. Tobias Staib, Vorstandsvorsitzender und Fachlicher Vorstand der BruderhausDiakonie, Benjamin Scharf, Leitung der Stabsstelle Umwelt, Dunja Bernhard, stellvertretende Leitung Stiftungsmanagement Kommunikation, Christine Katz, Stiftungsmanagement Immobilienmanagement Planen und Bauen, Wolf Dausien, Leitung Zentraler Einkauf und Gerhard Bröker, BDMenü GmbH.
Dunja Bernhard, Christine Katz, Wolf Dausien und Gerhard Bröker haben am Klimaschutzkonzept mitgearbeitet.