Der Vorstand der BruderhausDiakonie dankt allen in der Pflege Tätigen
Lob an die Mitarbeitenden für ihr großes Engagement – Kritik an den Reformplänen der Bundesregierung im Gesundheitsbereich. Sie sehen Einschnitte vor.
„Wie jedes Jahr im Mai“, sagt Dr. Tobias Staib, Vorstandsvorsitzender der BruderhausDiakonie, „gilt unser großer Dank Ihnen allen – den Pflegefachkräften, den Pflegehilfskräften – allen, die in unseren Pflegeeinrichtungen, in unseren Tagespflegen, ambulanten Diensten dafür sorgen, dass Menschen rund um die Uhr versorgt und gepflegt werden.“
Pflege braucht gute Rahmenbedingungen
Der Vorstandsvorsitzende hebt hervor, dass in der Pflege in Einrichtungen der BruderhausDiakonie an vielen Stellen inzwischen Technik im Einsatz sei; beispielsweise im Moment eine sprachgestützte Dokumentationssoftware, die erlaubt, wieder mehr Zeit für die Menschen zu haben – in Gesprächen, in Pflegesituationen, weil Pflegende mithilfe der Technik weniger Zeit für die Dokumentation aufwenden müssen.
Pflege gesetzlich sicherstellen
Eine dringliche Forderung richtet Dr. Tobias Staib an die Bundesregierung:
„Wir gehen mit großen Schritten auf eine Pflegereform zu, von der wir uns bisher viel erhofft haben, vor allem bei der Verbesserung der Rahmenbedingungen im Bereich der Pflege.
Doch aktuell verfolgen wir mit Sorge die Reformpläne des Bundes im Gesundheitsbereich, die an verschiedenen Stellen Einschnitte vorsehen.“ Im Verbund mit anderen diakonischen Sozialdienstleistern engagiere sich die BruderhausDiakonie dafür, dass die Versprechen aus dem Koalitionsvertrag eingelöst werden und der Pflegeberuf weiter aufgewertet werde.
Prävention ergänzt Pflege
„Mit Blick in die Zukunft“, erläutert Dr. Tobias Staib, sehen Expertinnen und Experten auch in der BruderhausDiakonie mehr Bedarf im Bereich der Pflege, vermutlich jedoch mit nicht sehr viel mehr Ressourcen. Vor diesem Hintergrund werde das Thema Prävention eine größere Rolle spielen und „darum kümmern wir uns in einem internen Projekt im Geschäftsfeld der Altenhilfe.“