Vorstand ist einen Vormittag als Pflegekraft unterwegs
Einen praktischen Einblick in die tägliche Pflegearbeit wollte Vorstandsvorsitzender Dr. Tobias Staib bekommen und fuhr beim Pflegedienst BD mobil mit.
Da war sogar Manuela Heini, Gesundheits- und Krankenpflegerin sowie Praxisanleiterin, etwas aufgeregt und bereits zehn Minuten vor der Abfahrtszeit am verabredeten Treffpunkt. Dabei war die Fachwirtin im Gesundheits- und Sozialwesen an dem Tag die Expertin und der Vorstandsvorsitzende der Lernende. „Ich habe mich sehr auf den Tag gefreut“, berichtet sie.
Klientinnen und Klienten erwarteten „hohen Besuch”
Die Klientinnen und Klienten auf der Tour waren informiert, dass „hoher Besuch“ mitkommt. „Herr Staib war sich für keine Arbeit zu schade“, erzählt Manuela Heini. Den Klientinnen und Klienten Kompressionsstrümpfe anziehen, nasse Betten frisch beziehen, Senioren duschen. „Er hat alles gut gemeistert, war sehr interessiert an unserer Arbeit und hat viele Fragen gestellt.“ Die Fahrt mit ihm sei auch für sie eine Bereicherung gewesen. „Ich finde es toll, dass sich Vorstände für die Arbeit der Pflegekräfte interessieren.“
Beeindruckt von Themenvielfalt und Arbeitsdichte
Dr. Tobias Staib, Fachlicher Vorstand und Vorstandsvorsitzender, zeigt sich beeindruckt von der Themenvielfalt und der Arbeitsdichte. „Wir hatten sicher 20 Kontakte zwischen 10 und 60 Minuten über die gesamte Tour hinweg“, berichtet er. „Frau Heini hat mich richtig reinschauen und mitarbeiten lassen, sodass ich einen hervorragenden Einblick in die Arbeit einer ambulant arbeitenden Pflegefachkraft bekommen habe.“ Neben Körperpflege gehören bei Bedarf auch Medikamentengabe, Blutzuckermessen und Wundversorgung zu den täglichen Aufgaben einer Pflegefachkraft. „Es war körperlich anspruchsvoll und die Unterschiedlichkeit der Haushalte ist auch für den Kopf herausfordernd“, resümiert Tobias Staib nach der Tour. Er bewundere, wie Manuela Heini bei aller Professionalität zu jedem Klienten einen persönlichen Zugang aufbaut und wie sie sich in einem eng getakteten Zeitrahmen für jeden Einzelnen Zeit nehme. „Nie wirkte sie gehetzt. Das ist gelebter diakonischer Auftrag!“