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29.06.2025 29.06.2025 | Reutlingen

Frühe Reutlinger Industrie vor den Toren der Stadt

Mit dem Kauf der Papierfabrik legte Gustav Werner 1850 den Grundstein für das Bruderhausgelände an der Echaz.
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Mit dem Kauf der Papierfabrik legte Gustav Werner 1850 den Grundstein für das Bruderhausgelände an der Echaz.
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Die Anfänge der Reutlinger Industrie vor dem Tübinger Tor bilden einen Schwerpunkt der inklusiven Führung im Gustav Werner Forum.

In leichter Sprache nehmen Historikerin Andrea Anstädt und Tobias Junger, Beschäftigter der BruderhausDiakonie-Werkstätten, Kinder, Jugendliche und Erwachsene mit auf eine Zeitreise ins 19. Jahrhundert in Reutlingen und Württemberg. Die Dauerausstellung im ehemaligen „Krankenhäusle“ beleuchtet das Leben und Wirken des Gründers der BruderhausDiakonie und damit zugleich ein wichtiges Kapitel regionaler Industrie- und Sozialgeschichte. 

Angetrieben durch sein Leitmotiv „Was nicht zur Tat wird, hat keinen Wert“, baute der Theologe Gustav Werner im 19. Jahrhundert mit einem großen Netzwerk an Unterstützern ein diakonisches Großunternehmen auf, errichtete frühe Fabriken und war damit auch einer der ersten großen Arbeitgeber in Reutlingen und der Region. 

Der Eintritt zur barrierefrei zugänglichen Ausstellung im Erdgeschoss des ehemaligen Reutlinger „Krankenhäusles“ im Bürgerpark (Manfred-Oechsle-Platz 2) bei der Stadthalle ist frei.