drucken

Teilhabe an Heimat bei Gustav Werner

Was bedeutete „Heimat“ für Gustav Werner? Geboren in Zwiefalten, reiste Gustav Werner viel umher, vor allem im Gebiet des heutigen Baden-Württemberg.

 

Auf seinen Reisen hielt er Predigten, sammelte Spenden oder baute Zweigstellen seiner Einrichtungen auf. Als junger Vikar verbrachte er einige Monate im Elsass, wo er dank der Begegnung mit dem Pfarrer Friedrich Oberlin für ihn wichtige Erfahrungen machte.

Wenn es einen Ort gibt, der für Gustav Werner Heimat war, war dies wahrscheinlich das Bruderhaus in Reutlingen, wo das Zentrum seines Lebens und Arbeitens war.

 

Wenn man genauer hinschaut, erkennt man jedoch noch eine andere Dimension der Bedeutung von Heimat für Gustav Werner. Mit seiner Arbeit wollte er vor allem Heimat für ausgegrenzte, vernachlässigte, zurückgelassene Menschen schaffen: Er fing bei Waisenkindern an und nahm sie in Rettungsanstalten auf. Um ihnen eine neue Heimat zu schaffen, war es egal, an welchem Ort sie leben würden.

 

Das Wesentliche war, dass die Kinder Geborgenheit und Liebe erfahren konnten; dass sich jemand um sie kümmerte. Die Heimat in einer Gemeinschaft, einer Familie, ist unabhängig von einem bestimmten Ort. Nach diesem Prinzip lebten in den Hausgenossen-
schaften alte und junge, behinderte und nicht behinderte Menschen wie in Familien zusammen. Heimat war für Gustav Werner Behei-
matung in einer Gemeinschaft und im Glauben an Gott. Heimat ist die Überzeugung, aus der er seine Arbeit tat.

 

Kontakt


BruderhausDiakonie
Ringelbachstraße 211
72762 Reutlingen
Telefon 07121 278-0
info(at)bruderhausdiakonie.de

 

Das Lebenswerk von Gustav Werner
In eindrucksvollen Bildern zeigt der Film das Lebenswerk von Gustav Werner von den Anfängen bis in die heutige Zeit. >>